Schärding Facts

Muss man unbedingt wissen

„alles Fassade“

Die schönen bunten barocken Häuserfassaden der Schärdinger Bürgerhäuser zeugen vom Reichtum der Kaufleute den sie durch den Salzhandel erreichten. Die Häuser hinter den Barockfassaden sind jedoch hauptsächlich im gotischen oder Renaissance Stil errichtet.

Häuserspione

Spaziert man durch Schärding fällt auf, dass so manches Haus ganz kleine quadratische Fenster haben die meist schräg zur Straße verlaufen. Sie dienen dazu die Straße zu beobachten ohne dass man dazu ein Fenster öffnen musste.

Christophorus Brunnen
am Oberen Stadtplatz

Beim Christophorus Brunnen – geschaffen vom Münchner Künstler Prof. Hans Wimmer- der auf die positiven Eigenschaften des Wassers durch den Salzhandel sowie der beiden Kuranstalten, als auch auf die schlechten Auswirkungen durch Hochwässern hinweist, fällt ein Detail besonders auf: Das Christuskind das von dem knorrigen Christophorus durch die Furth getragen wird, streichelt ihm ganz liebevoll über das Haupt.

Pfarrer Kneipp

Unseren Status als Kneipp-Kurstadt verdanken wir den beiden Kuranstalten Barmherzigen  Brüder und dem Gesundheitshotel Guggerbauer. Pfarrer Kneipp entwickelte die Heilmethode weil er schwer an einer Lungenkrankheit litt und entdeckt, dass es ihm half,  wenn er nachts in die eiskalte Donau stieg und anschließend unter eine warme Decke schlüpfte.

die Mätresse des Kaisers

Kaiser Napoleon residierte 1809, als Schärding unter französischer Herrschaft stand, im gelben Haus mit Erker an der alten Innbrücke. Seine Mätresse durfte nach französischem Recht nicht unter dem selben Dache wohnen wie der Kaiser. Darum ließ er kurzerhand eine Tür zum Nachbarhaus machen. So waren sie zwar nicht mehr unter dem selben Dache, jedoch Tür an Tür.

Statussymbole

Viele Häuser waren im Mittelalter reich mit wertvollen Stuckarbeiten verziert und hatten schöne Erker- je reicher die Stuckverzierung und je größer der Erker umso reicher auch der Besitzer.

Das kleinste Haus in der Stadt

2,40 Meter ist es breit und besitzt nur ein Fenster pro Stockwerk. Früher gab es eine Fenstersteuer, wo die Anzahl der Fenster für die Steuer wichtig war, und deshalb bauten nicht wohlhabende Bürger schmälere Häuser mit weniger Fenster. Schon damals war der Finanzminister erfinderisch.

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Silberzeile

Stammt übrigens von den Silberlingen, mit denen Handelsleute einst in der Handelsstadt Schärding Waren erwarben.

Katzenkopfpflaster

So nennt man ein Pflaster das mit rundgeschliffenen Steinen aus Flüssen kunstvoll verlegt wurde. Die runden Steine sehen aus wie Katzenköpfe. Daher gibt es auch den Ausdruck: „ein teures Pflaster“. Jedoch nicht weil das Pflaster so teuer war- sondern weil im Mittelalter die Zollplätze gepflastert waren. Jedes mal wenn man auf einem Zollplatz mit seinem beladenen Wagen war musste man Zoll zahlen….“so ein teures Pflaster“

Alfred Kubin

Alfred Leopold Isidor Kubin (* 10. April 1877 in Leitmeritz, Böhmen; † 20. August 1959 in Zwickledt, Gemeinde Wernstein am Inn war ein österreichischer Grafiker, Schriftsteller und Buchillustrator.

Kubins Werk wird durch die Darstellung phantastischer Traumvisionen geprägt, die mit einer nervösen zeichnerischen Strichführung dargestellt werden

1955 vermachte Kubin seinen gesamten künstlerischen Nachlass gegen eine bescheidene Leibrente dem österreichischen Staat und dem Land Oberösterreich.

www.alfredkubin.at

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