Da, wo ich dich sehen kann

Autorin: Jasmin Schreiber

Verlag: Eichborn

Die neunjährige Maja wächst in einer zerrütteten Familie auf – ein tyrannischer Vater, eine liebevolle, aber unterdrückte Mutter, dazwischen viel Schweigen und Dinge, die ihr keiner erklärt. Als Frank, Majas Vater, ihre Mutter tötet, reißt er ein Loch in die Welt – für Maja, aber auch für alle anderen, die zurückbleiben.

Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war: Zwischen Trauer, Sorgerechtsstreit und Bürokratie wird Maja zum Spielball und verliert inmitten von Anträgen und Zuständigkeiten ihre Familie, ihr Zuhause, das Gefühl von Sicherheit und die Gewissheit, zu wem sie gehört.

Ihre Patentante Liv wird Majas einziger Lichtblick: Liv arbeitet als Astrophysikerin und begeistert Maja für die Wunder des Universums. Gleichzeitig ringt sie mit eigenen Unsicherheiten, alten Ängsten und der Überforderung, plötzlich Verantwortung übernehmen zu müssen. Und doch wachsen Liv und Maja zusammen: beim Blick durchs Teleskop und beim Versuch, im endlosen Weltraum Antworten zu finden, die ihnen niemand sonst geben kann.

Quelle: www. bastei-luebbe.de

 

Die Liebe sucht ein Zimmer

Autor: David Safier

Verlag: Rowohlt

Ein ergreifender Roman über drei junge Schauspieler im Warschauer Ghetto von Bestsellerautor David Safier

Im Warschauer Ghetto 1942 erklingt aus einer kleinen Seitenstraße Musik, Gelächter und Applaus. Ein Theaterstück feiert Premiere, eine heitere Musikkomödie namens «Die Liebe sucht ein Zimmer». Die junge Schauspielerin Sara wartet nervös auf ihren Auftritt. Mit leuchtenden Augen schaut sie vom Bühnenrand ihrer großen Liebe Edmund zu, wie er die Zuschauer in den Bann schlägt und sie ihr Elend vergessen lässt. Da tritt Michal zu ihr, der Intendant des Theaters und ihr Verflossener, und macht Sara ein verlockendes Angebot: Er wird nach der Vorstellung aus dem Ghetto fliehen und bietet ihr ein Ticket in die Freiheit. Er will sie retten – vor den Nazis, dem Typhus und dem Hunger. Doch mit ihm zu fliehen würde bedeuten, Edmund zurückzulassen und ihn vermutlich nie wiederzusehen. Sara muss sich entscheiden – zwischen der Liebe und dem Überleben. Dafür hat sie nur jene neunzig Minuten Zeit, in der sie mit Edmund, Michal und den anderen Schauspielern auf der Bühne steht.

Quelle: www.rowohlt.de

 

Das Geschenk des Meeres

Autorin: Julie R. Kelly

Verlag: Mare

Schottland, Winter 1900. Am Strand von Skerry wird ein lebloser Junge angeschwemmt. Als der Fischer Joseph ihn ins Dorf trägt, erntet er ungläubige Blicke, denn das Kind ähnelt auf unheimliche Weise dem Sohn der Lehrerin Dorothy, der in einer längst vergangenen Nacht ans Meer ging und nie mehr gesehen wurde. Ausgerechnet Dorothy erklärt sich bereit, das rätselhafte Kind aufzunehmen, bis seine Herkunft geklärt ist. Doch die Anwesenheit des Jungen wühlt nicht nur Dorothy auf, sondern stellt die gesamte Dorfgemeinschaft vor Fragen. Weshalb war Joseph sowohl an dem Tag am Strand, als der fremde Junge angespült wurde, als auch in der Nacht, als Dorothys Kind verschwand? Worüber haben Dorothy und Joseph damals so erbittert gestritten? Und warum wurden sie nie ein Paar, obwohl sie sich für jedermann offensichtlich liebten?

Quelle: www.mare.de

 

Der Freund

Autorin: Freida McFadden

Verlag: Heyne

Du suchst nach dem perfekten Mann. Er nach dem perfekten Opfer.

Sydney Shaw hatte immer Pech mit ihren Dates. Bis sie Tom traf. Tom scheint perfekt: Er ist charmant, attraktiv und arbeitet als Arzt in einem Krankenhaus. Dann erschüttert der brutale Mord an einer Frau die Stadt. Die Polizei tippt auf einen Serientäter, der sich mit seinen Opfern zu einem Date verabredet, bevor er zuschlägt. Sydney sollte sich sicher fühlen. Schließlich hat sie Tom. Warum hat sie nur das Gefühl, dass mit ihm etwas nicht stimmt? Jemand beobachtet sie auf Schritt und Tritt. Sie muss der Wahrheit schnell auf die Spur kommen – sonst könnte sie das nächste Opfer sein …

Quelle: www.droemer-knaur.de

 

Leib und Seele

Autor: Werner Bartens

Verlag: Rowohlt

Eine Reise durch die Geschichte der Medizin | „Werner Bartens zu lesen, macht immer klüger. Und es macht immer Spaß.“ Jan Weiler

Von Aderlässen und Amputationen ohne Narkose zu Gentherapien und Schlüsselloch-OPs – die Medizin hat sich enorm entwickelt. Doch es gibt verblüffende Kontinuitäten und Traditionslinien, die Jahrhunderte zurückreichen. Was macht uns krank? Welchen Einfluss hat die Seele auf unseren Körper? Lässt sich Gesundheit durch den Lebensstil oder die Ernährung aktiv herstellen?

Höchst kenntnisreich führt uns Werner Bartens durch die Menschheits- und Medizingeschichte. Lebensnah und manchmal blutig erzählt er von Helden der Medizin, vergessenen Dramen und erstaunlichen Entdeckungen, ohne die die Welt heute anders aussähe. Bartens zeigt, was wir von der Viersäftelehre übernommen haben, wie Schneewittchens Glassarg und der Boom der Obduktionen zusammenhängen und weshalb der erste Herzkatheter, den sich Werner Forßmann 1929 selbst einsetzte, vom großen Chirurgen Sauerbruch ignoriert wurde. Wer unsere heutige Medizin verstehen will, dem eröffnet Bartens ein Panorama, das uns die Ideen und Weltanschauungen hinter der medizinischen Praxis erklärt. Ein ebenso lehrreicher wie kurzweiliger Blick auf die Wissenschaft vom Menschen mit all seinen Ängsten und Nöten, Wünschen und Hoffnungen.

Quelle: www.rowohlt.de

 

Kultur – Eine neue Geschichte der Welt

Autor: Martin Puchner

Verlag: Klett-Cotta

Auf einer Reise von der Chauvet-Höhle in Frankreich durch Nofretetes Ägypten, das klassische Griechenland, die Bibliotheken der Azteken, Ashokas Indien, das China der Tang-Dynastie und weitere Epochen: Diese leicht verständliche und unterhaltsame Big History des deutschamerikanischen Literaturwissenschaftlers Martin Puchner enthüllt die Entstehung und Gründe menschlicher Kultur – und wie kulturelle Aneignung dies ermöglichte.
Wozu brauchen wir Kunst und Kultur überhaupt? Warum sollten wir uns mit unserer Vergangenheit beschäftigen? Martin Puchner erzählt mitreißend, warum wir nur durch Kultur in der Lage waren, unsere Fähigkeiten zu entwickeln, und wie sie durch unsere Begegnungen, kollektiven Verluste und Wiederentdeckungen, Innovationen, Nachahmungen und Übernahmen Gesellschaften über die Jahrhunderte vorangetrieben und unser Überleben gesichert hat. Kultur kann daher nicht als Ressource einer einzelnen Gruppe gesehen werden, sondern entsteht im Austausch mit anderen, als geliehene Form und Verschmelzung von Ideen – durch Zeichnen, Sprechen, Speichern von Wissen. Wie ein riesiges Recyclingprojekt werden kleine Fragmente aus der Vergangenheit hervorgeholt und neu genutzt. Anhand bisher unbekannter Beispiele ermöglicht Puchner einen spannenden, neuen Blick auf die Menschheit und liefert einen wichtigen Beitrag zur Debatte über Originalität und kulturelle Aneignung.

Quelle: www.klett-cotta.de

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